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Teilprojekt 7: Bewertung

Ausgangssituation und Zielsetzung

Die energieflexible Fabrik kann durch Umsetzung verschiedener technischer sowie organisatorischer Maßnahmen erreicht werden, z. B. durch den Einsatz von Energiespeichern (Teilprojekt 3) oder das Verschieben von Bearbeitungszeiten, was wiederum Kosten verursachen kann.
Es ist daher nötig, die Aufwendungen, welche bei der Umsetzung einer energieflexiblen Fabrik entstehen, dem wirtschaftlichen Nutzen gegenüberzustellen. Daher erfolgt im Teilprojekt 7 des Forschungsverbundes die Entwicklung einer Methode zur Bewertung der Energieflexibilität, mit welcher sich die geforderte Flexibilität mithilfe von Kennzahlen ermitteln lässt und der wirtschaftliche Nutzen einer Anpassung des Energiebedarfs berechnet werden kann.

Vorgehensweise

Zunächst werden in dem Teilprojekt die Anforderungen ermittelt, welche sich an die Energieflexibilität der Fabriken ergeben. Dabei stehen insbesondere die Reaktionszeit der Fabriken auf Änderungen des Energiemarktes, die zu verschiebenden Energiemengen sowie die Dauer der Lastverschiebungen im Vordergrund.
Im nächsten Schritt wird eine Methode zur Bewertung der Energieflexibilität von Produktionssystemen, also der Fähigkeit zur bewussten und flexiblen Beeinflussung des Energiebedarfs einer Fabrik, entwickelt. Da sich der Energiebedarf eines Produktionssystems bzw. einer Fabrik aus der Aggregation der Energieverbräuche der einzelnen Produktionsmaschinen sowie der TGA der Fabrik ergibt, erfolgt die Entwicklung der Bewertungsmethode auf Basis der Zustände der Anlagen sowie der vorhandenen Möglichkeiten, die Anlagenzustände zu beeinflussen.
Darüber hinaus werden die zur Erzeugung der Energieflexibilität entstehenden Kosten und Einsparungen berechnet und so eine gesamtwirtschaftliche Bewertung vorgenommen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Teilprojekts liegt in der Umsetzung der erarbeiteten Erkenntnisse in einem Softwaretool, welches die Bewertung der Energieflexibilität von Produktionssystemen ermöglichen soll.